500, Z. 19). Auf einzelne Fragen nach den Auswirkungen der Folgeschäden aus dem Ereignis vom 3. August 2014 führte er zusammengefasst aus, der Verlust des Geruchssinns (sog. Anosmie) wirke sich in allen Lebenslagen aus, führe zu stetiger Verunsicherung, z.B. wenn im Zug jemand komisch schaue und er nicht wisse, ob er stinke. Die Konsistenz von Essen könne er unterscheiden und er merke, ob etwas stark süss sei oder nicht. Was er aber vorher als Geschmack definiert habe, das Aroma, welches durch den Geruchssinn hinzukomme, könne er nicht mehr erkennen. Er habe keine Freude mehr am Essen und rede auch nicht mehr gerne darüber. Das soziale Leben sei eingeschränkt.