Wie sich aus dem Protokoll ergibt, war weder dem Beschuldigten noch dem einvernehmenden Polizisten bewusst, wo genau die Geschwindigkeitsüberschreitung stattgefunden hatte (pag. 10 f.). Der Beschuldigte hielt jedenfalls anlässlich dieser ersten Einvernahme fest, er beschleunige sicherlich nicht mitten im Dorf auf 80 km/h. Wenn, dann müsste es am Ende der 50 km/h Zone gewesen sein (pag. 10 f.). Auch in seinem Schreiben vom 27. April 2015 brachte der Beschuldigte vor, dass er stets vorsichtig fahre, da ihm die Bedeutung der Einhaltung der Maximalgeschwindigkeit für die Sicherheit der Kinder bewusst sei.