Im bereits zitierten Buch von Arntzen sucht er nach einem Erklärungsansatz für die inkohärente Aussageweise und kommt zum Schluss, dass diese in den Persönlichkeitseigenarten des Aussagenden zu finden sind. Es sei gerade bei diesen Personen eine Ausprägung des sog. „Inkadenzphänomens“ zu finden, was heisse, dass der Zeuge/das Opfer beim Einsatz der Gedächtnisfunktionen ein unberechenbares Auftreten von Erinnerungseinfällen zeige. Viele inkohärent aussagende Zeugen seien auch unfähig oder nicht geneigt, sich in Ablösung vom eigenen Standpunkt in die Sicht des Uneingeweihten hineinzudenken.