So haben sie denn auch die Schuldsprüche wegen Beschimpfung akzeptiert. Indem die Beschuldigten jedoch in ihrem Song in Form eines Raps behaupteten, die Strafklägerin habe ihren politischen Erfolg sexuellen Gefälligkeiten zu verdanken, welche dann wiederum zu ihrem Burnout geführt hätten, haben sie zusätzlich zu den obszönen Beleidigungen Tatsachenbehauptung aufgestellt, welche nicht völlig abwegig sind. Im Gegenteil handelt es sich dabei um einen Vorwurf, welcher erfolgreichen Frauen, die im Fokus der Öffentlichkeit stehen, nicht selten gemacht wird.