Zudem sei der Beschuldigte seit drei Jahrzehnten Fahrlehrer sämtlicher Kategorien, Prüfungsexperte und führe sein eigenes Fahrschulstudio. Er verfüge dadurch über ein Bewusstsein für korrektes Verhalten im Strassenverkehr, sei besonders bemüht, seinen Schülern das ökonomische und ökologische Fahren beizubringen und halte sich selbstverständlich auch im privaten Leben an diese Grundsätze. Durch den Schuldspruch fühle er sich in seiner Berufsehre verletzt, weshalb er nicht bereit sei, diese – wenn auch bloss geringe – Strafe zu akzeptieren.