Besonders eindrücklich sei, wie das Verhalten des Beschuldigten am 3. April 2012, nicht einmal eine halbe Stunde nach den gezeigten schwerwiegenden Einschränkungen wieder viel besser mobil sei und er sich kaum auf die Krücken abstützen müsse (pag. 1283). Die ursprüngliche Diagnose der chronischen Schmerzstörung (somatoformen Schmerzstörung), neu nur noch mit depressiver Begleitsymptomatik, könne zwar nicht durch die Diagnose Simulation ersetzt werden. Eine Simulation lasse sich aus den Akten nicht hinreichend begründen.