Denkt man dieses leidvolle Bild konsequent zu Ende, kommt zur Erhaltung eines letzten Rests Lebensqualität eigentlich nur noch die Benützung eines Rollstuhls und lebenslange Einnahme stärkster Schmerzmittel in Frage. Bücken oder Vornüberbeugen erscheint angesichts des Taumelns bei aufrechter Aktivität geradezu illusorisch. Dass der Beschuldigte unter diesen Umständen im Stande sein soll, einen Schrebergarten zu bewirtschaften, mit seinen Krücken zeitweise so etwas wie fliessende Mobilität zu leben oder zwischendurch mehrere Tage schmerzfrei verbringen zu können, kommt dem externen Betrachter nicht einmal annäherungsweise in den Sinn.