Nach anfänglichem Mutismus geriet er dann offenbar aber durch die Fragerei der Expertin unter Druck, so dass er plötzlich Haltung und Tonlage geändert habe und laut in Sätzen und nahezu fehlerfreiem Hochdeutsch spreche, ein Stimmungswechsel der in der Konsultation drei Mal habe beobachtet werden können (pag. 110). Soweit der Beschuldigte tatsächlich akustisch Antworten gab, ist nur schwer nachvollziehbar, inwiefern diese Angaben aus einem Missverständnis heraus durch mangelhafte Deutschkenntnisse irrtümlich hätten zustande kommen sollen. So gab der Beschuldigte auf Deutsch und offensichtlich ohne Probleme an, starke Schmerzen zu haben, unter Aufzählung der genauen Orte.