Zwar seien die BvO- Beobachtungen grundsätzlich mit der Diagnose vereinbar. Besonders eindrücklich sei es aber, wenn man die Untersuchungsbefunde der untersuchenden Ärzte des RAD lese, welche das Bild eines schwerkranken Mannes zeichnen würden, der kaum auf der Waage stehen könne und Unterstützung von der Ehefrau benötige, aber am gleichen Tag (3. April 2012), kaum eine halbe Stunde später wieder viel besser mobil sei und sich kaum auf den Krücken abstützen müsse. So schnell würden schwer ausgeprägte Krankheitsbilder nicht fluktuieren. Die Aggravation stelle somit sehr wahrscheinlich im vorliegenden Falle einen bewusstseinsnahen Vorgang dar;