Über Jahre trug er seine angeblichen Beschwerden gegenüber verschiedensten Ärzten in einer eigentlichen Inszenierung zur Schau und spielte überzeugend den schwer kranken Mann, dem grundlegendste Fähigkeiten abhanden gekommen sind. Die tatsachenwidrige Vorspiegelung eines desolaten Gesundheitszustandes behielt der Beschuldigte auch noch im 2009 eingeleiteten ausserordentlichen IV-Rentenrevisionsverfahren bei und setzte seine Inszenierung bei der in diesem Zusammenhang durchgeführten Untersuchung durch Prof. Dr. E.________ fort. Durch die jeweils bei den Begutachtungen vorgegebenen sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten erschwerte er auch bewusst die Beurteilung durch die Ärzte.