45 seinem Bericht vom 16. April 2018 beziehen sich auf den Zeitraum, als er den Beschuldigten auf der pneumologischen Abteilung des Inselspitals von Mai bis Ende 2017 mitbetreute (pag. 772; vgl. pag. 824 f.). Demnach stehe aus pneumologischer Sicht ein schweres, therapiefraktäres Schlafapnoesyndrom mit stark gestörter Schlafarchitektur und schwerer Schläfrigkeit im Vordergrund. Der Beschuldigte schlafe im Sitzen und jeweils nur kurzzeitig aufgrund der Angst zu ersticken (Chocking-Ereignisse). Beim Beschuldigten seien eine Depression und PTBS mit gesteigertem Erregungsniveau diagnostiziert worden.