Zudem begannen erste Visper Fans, – trotz bzw. gerade wegen der Polizeipräsenz – sich zu vermummen. Unter Berücksichtigung der übrigen Umstände (Hochrisikospiel, bekannte Feindseligkeiten zwischen den Fanclubs, fortlaufende verbale Provokationen etc.) gaben sie damit deutlich nach Aussen zu erkennen, für Konfrontationen bereit zu sein. Auch wenn es bis zum «Schoren-Pintli» noch zu keinen Gewalttätigkeiten kam, kann entgegen der Verteidigung deshalb keine Rede davon sein, dass es sich zunächst um einen friedlichen Fanmarsch gehandelt habe, als sich die Visper «Ultras» geschlossen in Bewegung Richtung Bahnhof setzten.