Das generelle Ziel des Beschuldigten war, dem Polizeifahrzeug zu entkommen. Der Beschuldigte passierte mit seinem Motorrad jedoch objektiv deutlich unterschiedliche Strassenabschnitte. Er fuhr zuerst mit ca. 136 km/h (56 km/h zu viel) durch einen unübersichtlichen, kurvigen Ausserortsbereich. Danach reduzierte er sein Tempo auf 75 km/h, während er innerorts (mit nicht den Strassenund Sichtverhältnissen angepasster Geschwindigkeit) durch einen unübersichtlichen und kurvigen Weiler fuhr. Damit reduzierte er seine Geschwindigkeit merklich um ca. 51 km/h – überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit jedoch erneut um 25 km/