Obwohl er diesen letzten Befund relativierte und ausführte, dass eine solche Anastomoseninsuffizienz nie ausgeschlossen werden kann, ist diese Beurteilung nach dem allgemeinen fachlichen Wissensstand nicht vertretbar und genügt somit den objektivierten Anforderungen der ärztlichen Kunst nicht. Gemäss gutachterlicher Feststellung war die Menge an intraperitonealer Luft von mindestens 300 ml angesichts des Zeitpunkts 48 Stunden nach einer laparoskopischen Sigmaresektion aussergewöhnlich gross und nicht mehr alleine mit postoperativen Veränderungen erklärbar.