Den Gutachten entsprechend waren keine direkten Anzeichen für eine Nahtinsuffizienz sichtbar, bestanden aber indirekte Zeichen einer Anastomoseninsuffizienz (freie Flüssigkeit und Luft). Der Beschuldigte dagegen schloss gestützt auf die CT- Untersuchung eine Anastomoseninsuffizienz zum Zeitpunkt des 18. August 2010 um 17:00 Uhr aufgrund dessen, was er gesehen hatte und wie es interpretiert wurde, definitiv aus. So hat er es seinem Patienten mitgeteilt. Für ihn lagen keine Anhaltspunkte auf eine kaputte Anastomose vor und eine Intervention war deshalb nicht notwendig (pag. 58, Z. 178-183).