Der Sinn dieser CT-Untersuchung ohne retrogrades Kontrastmittel so kurz nach der Operation müsse hinterfragt werden. Letztlich wisse der Chirurg viel besser als der Radiologe, wie viel Luft und Spülflüssigkeit er während der Operation hinein- bzw. herausgelassen habe und wie viel zurückgeblieben sei. Deshalb sei die Befundung der CT auch zusammen mit dem Beschuldigten erfolgt, um das Ausmass der freien Luft und der freien Flüssigkeit besser beurteilen zu können. Der Entscheid, ob reoperiert werden solle oder nicht, liege beim Chirurgen und nicht beim Radiologen (pag.