Der Radiologe [Anm.: d.h. er selbst] gebe in seinem Bericht nur wieder, was er sehe und nicht was möglich wäre. Die freie Luft und die freie Flüssigkeit intraperitoneal ohne freie Luft um die Anastomose herum seien 48 Stunden nach laparoskopisch durchgeführter LAR als noch innerhalb der Bandbreite des Normalen anzusehen und nur als indirekte Zeichen zu werten gewesen. Nur die retrograde Füllung mit Kontrastmittel könne den direkten Nachweis einer Anastomoseninsuffizienz anhand einer Extravasation bzw. eines freien Austritts des Kontrastmittels auf der Anastomosenhöhe extraluminal in die freie Bauchhöhle liefern.