sel. habe ganz klar eine frühe foudroyant verlaufende Insuffizienz vorgelegen. Wegen Fehlen von Verwachsungen und Verklebungen genüge schon ein kleines Leck an der Anastomose zum Austritt von zumeist flüssigem Darminhalt und Darmgasen in die freie Bauchhöhle. Frühinsuffizienzen seien viel gefährlicher und würden unbehandelt in aller Regel zum Tode führen (pag. 279). Der Allgemeinzustand und das vergleichsweise jugendliche Alter des Verstorbenen würden nicht vor einer foudroyanten Sepsis schützen. Aufgrund der Akten gelangten die Gutachter zum Schluss, dass der frühpostoperative Verlauf alles andere als normal und erwartet erfolgt sei.