Nebst der zu vielen freien Luft (und der „wenig freien Flüssigkeit intraabdominal“) sahen beide Beschuldigten (wie auch alle übrigen Ärzte, die die Bilder ex post zu Gesicht bekamen) bei der Beurteilung der CT-Bilder die intakte Darmnaht. Sie sahen kein Leck und somit keine direkten Anzeichen einer Anastomoseninsuffizienz – was für sich gesehen noch nicht bedeutet, dass sie eine solche ausschlossen, wie sie beide (schlussendlich) in ihren Aussagen ausführten; wussten doch beide (Grundwissen), dass eine solche nie ausgeschlossen werden kann.