Bei einer erfolgreichen Pfefferspray-Attacke wäre zu erwarten, dass der Betroffene sich umgehend die Hände vor den Kopf hält, zwanghaft seine Augen zusammenkneift, sich vor Schmerzen krümmt und mehr oder weniger orientierungslos und aktionsunfähig wird. Der Beschuldigte zeigte hingegen auf den Überwachungsbildern gar keine Reaktion, weder unmittelbar nach der Attacke noch – zumindest soweit dies erkennbar ist – während der folgenden rund 50 Minuten.