Gegenüber dem Gutachter gab sie beispielsweise an, auch nach der Trennungsvereinbarung sei immer noch ein bisschen Hoffnung dagewesen, sie könnten eine Familie werden (pag. 1713). Ebenso kommt in ihren Schilderungen glaubhaft zum Ausdruck, dass der Beschuldigte sie zu manipulieren vermochte. So sagte sie insbesondere, sie habe einfach heiraten wollen. Jede Frau wolle einmal heiraten. Er habe ihr auch gesagt, wenn sie ihn nicht heirate, sei sie Schuld, dass er zurück nach Marokko geschickt werde. Diese Schuld habe sie nicht auf sich nehmen wollen (pag. 306 f. Z. 48 ff.). Sie habe gegenüber dem Beschuldigten ein schlechtes Gewissen gehabt. Das habe er ausgenutzt (pag. 310 Z. 209 f.).