Dass sie im Tatzeitpunkt unter psychischen Problemen litt, ist jedoch offensichtlich und ebenfalls unbestritten. Sie lebte damals in der Notaufnahmegruppe für Jugendliche (NAG) der Stadt Bern und tätigte im März 2011 einen Suizidversuch, worauf eine 7 fürsorgerische Unterbringung (damals fürsorgerische Freiheitsentziehung [FFE]) verfügt wurde (pag. 458).