Die Polizistin habe ihr die Antworten regelrecht wie Würmer aus der Nase ziehen müssen. Im Gegensatz zu ihren Aussagen betreffend den Vorfall vom 5. Juli 2014 seien diejenigen zum früheren Vorfall – gerade für ein Mädchen mit Asperger-Syndrom und der damit verbundenen Fähigkeit, sich genau zu erinnern zu können – deutlich weniger detailliert und vielseitig. Auch bestehe ein Widerspruch zwischen dem Diktat, wonach der Beschuldigte ihr bereits beim ersten Vorfall gesagt habe, sie habe schöne Brüste, und der Videoeinvernahme, wo die Privatklägerin ausgesagt habe, er habe ihr dies erst beim zweiten Vorfall gesagt.