Die bis heute anhaltenden Belästigungen und vielfältigen Nachstellungen des Beschuldigten würden sie unter solchen Druck stellen, dass sie nicht mehr arbeiten könne. Ihre Tochter sei seit dem dritten Lebensjahr vom Beschuldigten missbraucht worden. Sie habe Sprachschwierigkeiten entwickelt, könne nicht stuhlen, habe einen zunehmenden Waschzwang und viele andere Zwänge, die zunehmen würden. Sie als Mutter wisse rational alles, könne aber keinen emotionalen Zugang zu den Geschehnissen finden. Sie sei selbst in einem hoch gewalttätigen Elternhaus aufgewachsenen. Eigene kindlich-sexuelle Missbrauchserfahrungen erahne sie, könne sich daran aber (noch) nicht bewusst erinnern.