Auch Trechsel/Pauen Borer kritisieren, dass die Prognosestellung bei gesunden Ersttätern äusserst problematisch sei. Jedenfalls bei erstmaliger Begehung einer Anlasstat durch einen psychisch Unauffälligen würden kaum Anhaltspunkte für die Prognose künftiger vergleichbarer Gefährlichkeit bestehen. Praktisch werde eine solche Gefahr wohl nur dann zu begründen sein, wenn der Täter schon wiederholt schwere und prognostisch signifikante Delikte begangen habe.