Seresta sei ein Beruhigungsmittel, das die Hürde des Einschlafens senke. Es sei kein so starkes Schlafmittel wie Barbiturate und kein Schlafmittel, bei welchem man unabdingbar nicht mehr geweckt werden könne. Wenn man als Ungewohnte eine Tablette Seresta und ein Glas Rotwein nehme, wäre seine Prognose, dass man das Glas noch gut abstellen könnte, eine halbe Stunde später aber auf dem Sofa schlafen würde. Die Wirkung könne bei Benzodiazepinen sehr unterschiedlich sein und auch zu einer Schlafphase von zwei Tagen führen (pag. 510, Z. 19–29). Nehme man ohne Toleranz zwei Seresta-Tabletten ein, wäre man zwar grundsätzlich noch weckbar, aber so müde, dass man sofort wieder einschliefe.