509, Z. 1–5). Bei geringer Überdosierung könne es theoretisch auch zu einer paradoxen Reaktion kommen, welcher dann mit Zunahme der Konzentration im Blut wieder in die sedierende Wirkung übergehe. Diesen Effekt habe er aber selbst noch nie zu begutachten gehabt, und er könne daher aus eigener Erfahrung nichts dazu sagen (pag. 512, Z. 7–20). Bei Menschen, die regelmässig Seresta einnähmen, sei eine Toleranzentwicklung um das Zehn- bis Zwanzigfache möglich. Vorliegend könne man aber nicht sagen, dass die Wirkung nach 23:00 Uhr, als sie verladen aufgestanden sei, noch stärker geworden sei, zumal der Alkohol um 00:40 Uhr schon wieder im Abbau gewesen sei (pag. 509, Z. 5–26).