Die Lehre nennt als klassisches Beispiel eines berufsmässigen Vermögensverwalters den Treuhänder (vgl. BSK II N. 170). Die Veruntreuung steht gerade damit in Zusammenhang: Einer Treuhänderin vertraut man eben eher sein Geld an, darauf weist schon der Name „Treuhänderin“ hin – umso grösser ist der Missbrauch und umso grösser folgerichtig auch die Strafandrohung im Gesetz.» Dieser Auffassung ist beizupflichten. Mit der «Generalvollmacht» (SK 10 63 pag. 309), datierend vom 2. Oktober 2007, bevollmächtigte die Geschädigte