Gemäss dem Therapiebericht vom 11. Januar 2016 würden sich die traumakonnotierten Beeinträchtigungen in erster Linie in Beziehungen und im Erleben von Ängsten, die Kontrolle zu verlieren und Emotionen nicht mehr steuern zu können, zeigen. Ihre Beziehungen, vor allem zu Männern, seien geprägt von Misstrauen, Vermeidung und einem übermässigen Kontrollbedürfnis. Dies stelle für die Privatklägerin emotional wie auch sozial eine grosse Einschränkung dar. Aus Angst vor emotionaler Überflutung ziehe sie sich häufig zurück und habe ein eingeschränktes Sozialleben (pag.