So habe sie mit niemandem darüber gesprochen, obwohl sie sich an die meisten Missbrauchssituationen gut erinnere. Die traumakonnotierten Beeinträchtigungen würden sich in erster Linie in Beziehungen und im Erleben von Ängsten, die Kontrolle zu verlieren und Emotionen nicht mehr steuern zu können, zeigen. Ihre Beziehungen, vor allem zu Männern, seien geprägt von Misstrauen, Vermeidung und einem übermässigen Kontrollbedürfnis (pag. 444). Im Sommer 2015 sei die Privatklägerin in eine Krise geraten und habe im Kriseninterventionszentrum Zürich psychiatrisch hospitalisiert werden müssen. Im Vordergrund seien Flashbacks im Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch gestanden.