Ein weiterer und entscheidender Widerspruch liegt darin, dass der Beschuldigte die Auseinandersetzung auf dem Vorplatz zunächst so darstellte, als seien alle drei Männer gleichzeitig ausgestiegen und hätten ihn dann gemeinsam angegriffen. Bei der Einvernahme vom 2. Oktober 2013 gab er dann aber – nach Vorhalt der entsprechenden Videosequenz – an, erst seien nur zwei Personen aus dem Wagen gestiegen und erst später, als er bereits am Boden gelegen habe, sei der dritte Mann hinzugekommen.