Als adaptiert würde sie in erster Linie Medikamente aus der Gruppe der Neuroleptika erachten, die sich auch aufs Konzentrationsvermögen und dergleichen auswirken könnten. Es sei leider so, dass viele Betroffene dies als einschränkend erlebten, deshalb sei es wichtig, zu vermitteln, dass man die Medikamente einnehmen müsse und man letztendlich auch davon profitiere. Die Beschuldigte sei motiviert, nicht wieder straffällig zu werden. Hier müsse angesetzt und ein haltbares Bündnis geschlossen werden, um die Erkrankung – sie spreche immer von Erkrankung, letztlich wisse sie aber noch nicht genau, wo es hingehe – gemeinsam anzugehen.