Durch die vielen detailreichen, spezifischen Schilderungen unter Angabe von persönlichen Gedanken, Gefühlen und wiedergegebenen Interaktionen und Gesprächen wirken die Vorfälle als tatsächlich erlebt. So erzählte sie etwa, wie schliesslich alles zu viel wurde, also dass der Beschuldigte ihr zu Unrecht unterstellt hatte, dass sie gleichzeitig einen Freund im F.________ und auch hier mit anderen Männern eine Beziehung habe, und sogar, dass sie mit ihrem Cousin eine Beziehung gehabt hätte (pag. 651, Z. 18 ff.). Dann habe er auch begonnen, mit dem Sohn eine Gehirnwäsche zu machen, wo es dann für sie sehr schlimm und zu viel gewesen sei (pag. 651, Z. 20 ff.).