Dies gilt unbesehen von der Frage, wie komplex sich der Sachverhalt erweist oder welche Art von Delikten zur Diskussion steht. Auch bei einfach gelagerten Übertretungsstraftatbeständen muss aus dem Strafbefehl ersichtlich sein, welcher konkrete Lebenssachverhalt zur Verurteilung geführt hat bzw. im Fall einer Einsprache zur Anklage gebracht wird (BGE 140 IV 188 E. 1.5). 7.2. Im Strafbefehl vom 23.4.2015 wird dem Beschuldigten zwar die Gehilfenschaft zur Freiheitsberaubung und Entführung zur Last gelegt, jedoch ohne genauere Umschreibung, wie D.________ der Freiheit beraubt oder entführt worden ist;