27 Abs. 1 Bst. a VRPG). In dringlichen Fällen, d.h. wenn der Anspruch bei längerem Zuwarten als gefährdet erscheint, kann das Erforderliche einstweilen ohne Anhörung, d.h. superprovisorisch angeordnet werden (MERKLI/AESCHLIMANN/HERZOG, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, N. 5 zu Art. 27 VR- PG). Der Verzicht auf eine Anhörung, wenn Gefahr im Verzuge ist, ist auch in Art. 21 Abs. 2 Bst. b VRPG ausdrücklich vorgesehen.