Das Auftauchen weiblicher Schlüsselreize in Form der Begegnung mit dem Opfer veranlasste den Beschuldigten in der Tatsituation, diesen Handlungsentwürfen stereotyp, quasi automatisch, zu folgen. Deutliche Gegenwehr des Opfers brachte ihn in die Realität zurück, und er konnte die Tathandlung abbrechen. Hingegen war seine Steuerungsfähigkeit, also die Fähigkeit, die Tathandlung gar nicht zu beginnen und von Anfang an darauf zu verzichten, durch seine unbewusste Steuerung durch die schablonenartigen Handlungsentwürfe eingeschränkt.