Es entspricht nach der doch breiten Erfahrung der Kammer in keiner Weise den Gepflogenheiten von Drogenkonsumenten, sich einen solchen Vorrat an Betäubungsmitteln anzulegen. Dagegen sprechen unter anderem auch die beschränkten finanziellen Mittel bzw. der hohe Preis, sowie das mit der Aufbewahrung in der eigenen Wohnung verbundene Risiko. Drogen werden daher in der Regel solange sie vorhanden sind relativ rasch und masslos konsumiert. Dies räumt zumindest implizit auch der Beschuldigte ein, indem er angab, in dem Moment, in dem er Kokain konsumiere, sei sein Kopf anders, er habe dann überhaupt keine Kontrolle (pag.