Die Privatklägerin war während Jahren immer wieder der psychischen Gewalt und Einschüchterungen des Beschuldigten ausgesetzt, so dass das Bild einer bereits seit längerer Zeit von ihrem Ehemann in mehrfacher Hinsicht drangsalierten Frau entstand. Der Beschuldigte nutzte seine psychische Dominanz und seine körperliche Überlegenheit gegenüber der Privatklägerin aus im Wissen, dass sich die Privatklägerin aufgrund der strukturellen Gewalt in der Ehe nicht gross gegen die sexuellen Übergriffe wehren wird, abgesehen davon, dass er ohnehin nicht auf sie gehört und vollzogen hat, was ihm beliebt.