Sie nehme die Drohungen deshalb ernst. Sie hat ihrer Mutter anlässlich des vorangegangenen Streits vom 1. Mai 2013 auch zu verstehen gegeben, dass sie die Polizei rufen solle und hat sich schliesslich der Polizei anvertraut. Dass die Privatklägerin die Drohungen ernst nahm, geht nicht nur aus ihren eigenen Aussagen, sondern auch aus den gesamten Umständen hervor. Bekanntlich litt sie aufgrund der massiv belasteten Ehesituation bereits seit Jahren an Panikattacken. Ziel des Beschuldigten war denn auch, die Privatklägerin in Angst zu versetzen, damit diese das Weggehen der Tochter zur Grossmutter verhindern würde.