Die Forschungsmethode des Beschuldigten habe darin bestanden, aromareiche Sorten allmählich «hinunterzukreuzen» – vor allem mit der Industriehanfsorte Fedora75 – um dabei das Aroma zu behalten und gleichzeitig den THC-Gehalt bis unter 1% zu senken. Das Ziel des Beschuldigten THC-arme Sorten zu züchten, sei erst nach längerer Zeit zu erreichen gewesen. Aus diesem Grund widersetze sich der Beschuldigte auch nicht der Verurteilung wegen unbefugten Anbaus und Besitzes von Drogenhanf. Es dürfe daraus aber nicht der Schluss gezogen werden, der Beschuldigte habe die Herstellung von THC-reichem Hanf zum Verkauf bezweckt (pag. 1082).