die Fälschungen des Beschuldigten sind äusserst plump, so reichte dieser beispielsweise eine «Approbationsurkunde» mit unechten Schweizer und Berner Wappen ein (pag. 783) und gab an, im Bereich der Urologie dissertiert zu haben (vgl. pag. 782). Um den gefälschten Urkunden vermeintlich mehr Gewicht bzw. Glaubhaftigkeit zu verleihen, reicherte der Beschuldigte diese mit einem frisierten Lebenslauf an (vgl. pag. 780 f.). Er gestand zwar ein, die fraglichen Dokumente erstellt zu haben, behauptete jedoch – mit Unterbrüchen – bis zuletzt, es sei ihm lediglich um die Zulassung zu einer Weiterbildung gegangen (vgl. dazu beispielhaft