Wie bereits erwähnt kann zudem ausgeschlossen werden, dass es am Tatort Spuren von nackten Füssen hatte. Es bleibt fraglich, was die Verteidigung daraus hätte ableiten wollen, zumal der angebliche Dritttäter die nackten Fussspuren nicht in das Blut hätte eindrücken können (wenn überhaupt, verliess er die Massageschule vorher und kam nicht zurück). Die geringe männliche DNA-Nebenkomponente am Türstopper liefert ebenfalls keine Hinweise auf eine allfällige Dritttäterschaft, zumal daraus einzig abgeleitet werden kann, dass eine männliche Person vor der Tat – möglicherweise bereits Monate zuvor – mit dem Türstopper in Berührung kam.