Wunden seien deutlich und aus der Nähe während längerer Zeit sichtbar und es fliesse viel Blut. Die Szene, wo die Mutter vor dem Kind durch Säure aufgelöst werde, füge sich in den Kontext des Filmes ein, welcher im wesentlichen Gewalt zeige. Auch die Szene mit dem Hund, welcher die Frau zu Tode beisse, erfülle den Tatbestand der Gewaltdarstellungen; die Sequenz sei nebst ihrer Blutigkeit auch deshalb besonders brutal, weil die Frau blind sei und darum nicht sehe, was auf sie zukomme und sich nicht wehren könne. An dieser Gesamtwürdigung ändere nichts, dass ein Opfer im Standbild bei genauer Betrachtung puppenhaft wirke.