Im oberinstanzlichen Verfahren sind die Beschuldigten nunmehr auch geständig, dass ihr Aufenthalt in der Schweiz gegen die Bestimmung von Art. 115 AuG verstösst (vgl. dazu insbesondere die Ausführungen der Verteidigung auf S. 2 ihrer Stellungnahme vom 5. August 2016, pag. 746: «Les prévenus ne contestent pas faire l’objet d’une décision de renvoi exécutoire et être malgré tout restés en Suisse. Ils admettent ainsi que leur séjour est susceptible d’être contraire à l’art. 115 LEtr»). Sie machen im Berufungsverfahren lediglich noch geltend, eine Verurteilung würde der Richtlinie 2008/115/EG zuwiderlaufen (pag. 746).