Es ist demzufolge wesentlich, welche Aussagen die Kammer als glaubhaft erachtet und welche nicht. Zu hinterfragen ist insbesondere die Darstellung des Beschuldigten, wonach er erst als Reaktion auf den Faustschlag ins Gesicht mit dem Messer zugestochen haben will (pag. 449 Z. 430 f.) bzw. den Strafund Zivilkläger 1 «irgendwie bzw. unbeabsichtigt bzw. im Fallen» mit dem Messer verletzt haben will (pag. 450 Z. 481 ff., 455 Z. 739, 469 Z. 125 f., 470 Z. 133 ff., 721 Z. 29 ff.) bzw. der Straf- und Zivilkläger 1 sogar auf das vom Beschuldigten in der Hand gehaltenen Messer gekippt sein soll (pag. 721 Z. 32 f.).