Der Beschuldigte war nicht der direkte Auftraggeber des Transports. Es bestehen jedoch gewisse Indizien, dass er eine etwas weitergehende Rolle als diejenige eines spontan angeworbenen Chauffeurs hatte. Indem der Beschuldigte ein Fahrzeug mietete und sein Handy im eigenen Auto liess, um nicht von der Polizei geortet werden zu können, betrieb er doch einen gewissen Aufwand. Zudem wurden im Vorfeld der Kokainlieferung vom 10. Dezember 2012 120 telefonische Verbindungen zu seinem Cousin in der Dominikanischen Republik festgestellt.