1499). Er könne heute besser mit denjenigen Gefühlen umgehen, die ihn früher zu sexueller Spannungsabfuhr durch suchtartige Masturbation und sexuellem Missbrauch geführt hätten. Die Frequenz der sexuellen Fantasien sei deutlich zurückgegangen. Seit der Versetzung auf die Station 60+ seien keine sexuellen Intimbeziehungen mehr bekannt. Er habe keine sexuell motivierten sadistischen Fantasien mehr. Er zeige eine deutliche Opferempathie, keine dissozialen Persönlichkeitsmerkmale und habe anhaltende Therapiefortschritte erzielt (amtliche Akten ASMV, pag. 1500). Auch bei den Moralvorstellungen sei es zu einer Nachreifung gekommen.