Nach dem gegenwärtigen Stand der psychiatrischen, psycho- und soziotherapeutischen und pädagogischen Verfahren seien die beim Beschwerdeführer vorliegenden Störungen nur schwer behandelbar (amtliche Akten ASMV, pag. 1729). Die diagnostizierte multiple Störung der sexuellen Präferenz, die akzentuierten emotional-instabilen und narzisstischen Persönlichkeitszüge, der Kontakt zu Kindern sowie zum Pädophilen-Milieu hätten sowohl bei den Anlasstaten eine wesentliche Rolle gespielt und seien auch als Risikofaktoren für erneute schwere Sexualdelikte zu berücksichtigen.