An der ersten Einvernahme vom 23. Februar 2015 (pag. 183 ff.) schilderte der Beschuldigte, er sei per Skype von einer amerikanischen Soldatin kontaktiert worden, die ihm mitgeteilt habe, sie werde von der UNO zwei Millionen US Dollar für ihre Dienste in Afghanistan erhalten. Sie habe ihn gebeten, das Geld für sie zu parkieren, da sie es nicht in die USA überweisen wolle. Das Geld werde in einem Diplomatengepäck transportiert. Er habe eine Passkopie der Soldatin und des Diplomaten erhalten. Der Diplomat habe ihm per E-Mail mitgeteilt, dass er am Zoll in Frankreich aufgehalten worden sei und für den Transport einen Betrag von ca. 7‘000 Euro oder US Dollar zahlen müsse.