Für Drogen- und Eigentumsdelinquenz seien ebenso hohe statistische Rückfallraten bekannt. Das fortgeschrittene Alter, der beeinträchtigte Allgemeinzustand und das deliktfreie Intervall würden jedoch eine deutliche Senkung der Rückfallwahrscheinlichkeit für Betäu- bungsmittel-, Gewalt-, und Sexualdelikte zu bewirken vermögen. Letztlich sei von deutlich niedrigeren Werten als den statistischen Rückfallwahrscheinlichkeiten auszugehen, die aber im Rahmen der Individualprognose schwierig zu beziffern seien.